Das Jahr 314 Nach Ankunft der Rythrobarr

(3. Kriegsjahr)

Die Geschichte Brahns
Der große Krieg
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Die Sronn, seit jeher ein Volk das auf Krieg und Verluste eingestellt war, sind als erste in der Lage, eine Armee auszusenden und tun dies auch. Im harten Winter der Jahre 313 und 314 nach Ankunft der Rythrobarr zwingen sie die Feste Riman zur Herausgabe ihrer Herden und Vorräte. Kampflos, da nicht kampffähig, ergibt sich die dezimierte Garnison. Die Sronn unter Führung Eklerins, des neuen Oberhauptes des Hauses Lorgosh, plündern die Feste, zerstören sie jedoch nicht.
Clutarg bietet den Sronn einen Vertrag an, gemeinsam gegen die Illmaaren Krieg zu führen. Nach der fehlgeschlagenen Belagerung der Burg Balronars hat er den Kontakt zu den trondischen Truppen abbrechen lassen und bietet Nargawan und den anderen Herrschern der Sronn an, ihre Gebiete zu beschützen, falls illmaarische Truppen einen Angriff unternehmen sollten, während sich die Einheiten der Sronn außerhalb der Verteidigungsreichweite im Gebiet der Illmaaren befänden. Die Sronn, immer noch gekränkt durch die Belagerung der Feste Balronar, lehnen es ab, sich auf großwarondische Truppen zu verlassen. Im Gegenzug teilen sie den Illmaaren Clutargs Invasionspläne mit.

Der Sommer verstreicht mit einigen leichten Scharmützeln und Zerstörungen um das Gebiet Chrofo herum. Berichten zufolge bereiten die Großwaronder den gesamten Sommer eine eigene Invasion des Illmaarenlandes vor. Anführer dieser Planungen ist der immer noch in seiner Ehre verletzte Lord Elias, der sich eine Vernichtung der reichen Illmaarenhauptstadt Melcene wünscht.
Wiederum ist es wohl Eklerin, der die Illmaaren vor dieser Gefahr warnen will. Er schickt einen Boten in die Feste Mondruhn, der des Nachts eine Schrift an den obersten Fajen (illmaarischer Kriegsfürst - s.a. Illmaaren) Teenul bringen soll. Der Boote wird jedoch von den Illmaaren für eigene Zwecke genutzt und wird mit einer Nachricht an Eklerin zurückgeschickt, in der die Illmaaren ihm vorschlagen, Clutarg eine Lehre zu erteilen. Trotz ihrer Zurückgezogenheit und Feindseligkeit gegenüber allem Fremden fordern sie Eklerin auf, dem Casserlord bei seiner Invasion in das Illmaarenreich in den Rücken zu fallen. Die Häuser Balronar, Drolgand und Lorgosh gehen auf das Bündnis mit den Illmaaren ein, in der Hoffnung, die von der Heimat abgeschlagenen Truppen der Großwaronder aufreiben zu können.
Doch der Feldzug des Jahres 314 wendet sich wieder gegen die Sronn. In letzter Sekunde ist es wieder Eklerin, der erkennt, dass die Truppen der Großwaronder hauptsächlich aus leicht Berittenen bestehen. Ihr gesamtes Heer, das die Hauptstadt Melcenen angreifen soll, besteht aus hunderten von Nahkämpfern, die einige Belagerungsmaschinen mit sich ziehen. Die Truppen der Sronn, die dem Feind in den Rücken fallen sollten, müssen erkennen, dass Clutarg sein gesamten Bogenschützen und schweren Fußtruppen nicht in das Illmaarenland geschickt hat, sondern die Bergfeste Balronar umgeht und hofft, das Haus Lorgosh unbewacht zu finden. Der Pass durch die Droshberge, durch das Haus Lorgosh kontrolliert, würde ihm eine Teilung des Sronnreiches ermöglichen, um so endlich an die Feste Balronar zu gelangen, die sich im Jahr 312 für eine Belagerung unter Kampf als zu stark erwies.
Die weit voraus reitenden Späher des Sronnheeres erkennen die Falle Clutargs und wenden ihr Heer im Gewaltmarsch in ihr eigenes Heimatland. Die leichte Reiterei kommt gerade rechtzeitig, um die schwache Garnison Lorgosh zu besetzen und so Clutarg Gegenwehr zu bieten. Es kommt zu keiner langen Belagerung, die Großwaronder ziehen ohne Verluste kampflos ab und wenden sich wie ursprünglich schon vermutet dem Ilmaarenreich zu. Eine Überraschung ist für die Sronn nun nicht mehr möglich, und sie lassen den Illmaaren mitteilen, dass Clutarg bei dem Angriff auf Mondruhn ohnehin auf der Hut sein wird und der Feldzug sich für die Sronn nicht auszahlen würde.
Die Sronn verbringen den Sommer damit, das nun heimatlose Haus Swagnor neu zu errichten. Missale, die Frau Morbelcads, nun Herrscherin über die Truppen Swagnors, hat begonnen, das weit in den Bergen gelegenen Dronarenkloster Estorn zur Feste auszubauen. Hochfürst Nargawan weiß, dass ein starkes Haus Swagnor notwendig ist, um den Zusammenhalt des Kriegsvolkes zu garantieren, und ist dem Haus Swagnor behilflich. Die vierte Sronnfeste wird tief in den Berg auf dem Kloster erbaut. Der Fluß Gwos und der enge Paß, der zur Feste führt, ermöglichen dem geschwächten Haus eine Verteidigung mit einer minimalen Garnison. Die Feste soll in dem Großen Krieg nicht ein einziges mal belagert werden. Als Barsal bei einem seiner Feldzüge ihrer ansichtig wird, soll er geweissagt haben, man müsse Flügel haben, um diese Burg zu zwingen.

Die Illmaarenstadt Mondruhn fällt in diesem Jahr unter den Truppen Eklerins.  Bis zum Winter verlässt Elias das Land der Illmaaren jedoch wieder, um mit seinen Truppen in den Ruinen Skerits zu überwintern.
 
 

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