Der große Krieg


Die Geschichte Brahns
Der große Krieg
3. Kriegsjahr
4. Kriegsjahr
5. Kriegsjahr

Im Jahre 312 nach der Ankunft der Rythrobarr in Brahn tritt für das Volk von Brahn, das schon seit Hunderten von Jahren dort lebte, nämlich die Sronn, Illmaaren und teilweise auch die Tolf, eine neue Zeitrechnung in Kraft. Die unter seltsamen Geschehnissen gescheiterten Verhandlungen in der Ebene von Chrofo lassen das Land unter einem langen und weitreichenden Krieg leiden. Sogar weit entfernte Reiche wie Großwarond und Trond spüren in ihren Städten die Not und Angst, die von der Ebene von Chrofo ausgeht.

Alles beginnt mit der mit der Wahl Morbelcads zum neuen Hochfürsten der Sronn. Von den Lords der Sronnhäuser angeklagt, mit magischen Fähigkeiten ausgestattet zu sein, tötet er Lithan, das Oberhaupt des Hauses Lorgosh. Nargawan, der Lord des Hauses Balronars, schmiedet mit dem Kriegsfürsten Barsal ein Bündnis gegen Morbelcad. Zusammen mit den taurondischen Truppen aus Valia Than und den übrigen Häusern gelingt es Nargawan, nach wochenlangen Kämpfen die schwere Feste Swagnor einzunehmen und zu zerstören. In einem Zweikampf tötet Nargawan Morbelcad. Die Familie des Hauses Swagnor, dessen Anführer nun tot ist, flieht daraufhin unter Führung von Morbelcads Frau Missale in das Dronarenkloster Estorn.

Der Tod Morbelcads und die ungeklärte Nachfolge auf dem Thron eröffnen vielen Kräften die Möglichkeit, ihre Macht in dem Gebirge der Sronn auszubauen. Nargawan, der Herrscher des Hauses Balronar, erklärt sich selbst zum neuen Hochfürsten und widersetzt sich so einem alten Ritual.

War der Konflikt bis hierhin nur einer, der sich innerhalb des Volkes der Sronn abspielte, soll die Lage dramatischer werden, als die Truppen der Großwaronder unter der Führung Clutargs in der Ebene von Chrofo ankommen. Dies geschieht zu dem Zeitpunkt, als Nargawan auf dem Rückzug ist. Unsicher ob der Interessen der Großwaronder sammeln sich die Sronnhäuser unter dem umstrittenen Hochfürsten Nargawan gegen Clutarg. Das Haus Lorgosh lag durch den Verlust seines Führers Lithan am Boden, doch Eklerin, einer der Männer hinter Lithan, ergreift erstaunlich schnell die Situation und führt das Haus in die Ebene von Chrofo. Die Truppen aus Taurond stehen ebenfalls an den Hängen der Berge, um im Zweifel sich für eine der Seite zu entscheiden, und schließlich erscheinen auch die Illmaaren, angelockt durch die Kämpfe der Sronnhäuser in der Hoffnung auf einen leichten Sieg gegen die geschwächten Truppen.
Clutarg ruft zu einem Gespräch auf, das zwischen den Vertretern der verschiedenen Parteien stattfinden soll. Er selbst hat die Sarn zu diesem Gespräch eingeladen, um den Vorsitz zu führen. In einem eigens dafür gebauten unterirdischen Raum  in dem unbedeutenden kleinen Dorf Chrofo treffen die Parteien aufeinander. Es kommt zu seltsamen Vorgängen, bei denen auf mehreren Seiten Magie im Spiel ist, so dass die Gespräche scheitern. Mehr noch, die Abgesandten des Sronnhauses Drolgond sowie einige Illmaarenfürsten werden bei diesem Treffen getötet. Anschuldigungen bleiben nicht unbeantwortet und der Streit eskaliert. Die Parteien kehren in ihre Ländereien zurück, nur um kurz darauf mit einem größeren Aufgebot an Truppen wiederzukommen.

Clutarg, immer noch um Schlichtung bemüht, wird in diesem Moment von den Ereignissen überrascht, und während er noch Verhandlungen mit den Kriegsfürsten Barsal und Nargawan führt, zerstören die Illmaaren die nur noch schwach befestigte Casserburg Skerit. Lord Elias, der Herrscher über Skerit, umgeht die Verteidigungsanlagen der illmaarischen Feste Mondruhn und greift aus Rache die Illmaarenstadt Lof an. Die Illmaaren beschließen die Flucht nach vorn und bringen ihre Truppen weiter in nördliche Richtung, um Clutarg zu einem Rückzug zu zwingen, da sie die Städte am Eger unbewacht hoffen. Der Zufall oder die Planung Clutargs will es jedoch, dass sie kurz hinter Skerit auf große Truppenansammlungen der Casser stoßen, die mit Clutargs Weißschiffen aus Rythrobarr angereist sind.
Die Illmaaren wurden jedoch in letzter Minute von einem vermutlichen Sronnspitzel gewarnt. Später findet man heraus, dass Eklerin um das Gleichgewicht der Truppen in dem Gebiet besorgt gewesen ist. Dies wertet Clutargs als Verrat, auch wenn immer noch fraglich bleibt, wieso der Weißkönig seine Verhandlungsmission mit einer solchen Macht von Truppen unterstützen läßt.
Die Sronn als eine geschworene Gemeinschaft sehend greifen die großwarondischen Truppen nun das Haus Balronar aufgrund seiner exponierten Stellung am Hang des Sronngebirges an. Nargawan versucht Barsal zur Unterstützung zu zwingen, doch der schlägt sich doch lieber auf die Seite des Casserführers Elias, der nun mit seinem Truppen aus der Illmaarenburg Mondruhn zurückgekehrt ist und sich mit den nördlichen Cassereinheiten vor der Burg Balronar verbündet. Es kommt zu einer monatelangen Belagerung, die mit vielen Ausfällen der Sronn scheinbar kein Ende findet. Als in dem Winter sogar illmaarische Truppen den Belagerern in den Rücken fallen, sind Clutarg und Barsal gezwungen, den Belagerungsring zu öffnen, um sich nicht von den Scharmützeln aufreiben zu lassen.

Noch im selben Winter im Jahre 313 greifen die Sronn die strategisch ohnehin verlorene Stadt Itra an. Dies schien als Täuschungsmanöver gemeint, denn die Verstärkung der Truppen in Bastra seitens der Tauronder machen den scheinbar aus dem nichts kommenden Truppen der Illmaaren den Weg zur weit nördlich gelegenen Stadt Ratronn frei. Doch trotz der geringen Befestigung der Stadt gelingt es den Illmaaren nicht, sie im Handstreich einzunehmen. Die für eine Belagerung zu geringe Zeit zwingt ihre Truppen zum Rückzug.

Der Sommer und der darauffolgende Winter verstreichen ereignislos. Große Teile aller Armeen sind stark dezimiert, so dass ihre Führer von weitere Offensiven absehen. Verhandlungsversuche gibt es allerdings auch keine.
 
 

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